Auftakt der Herren 50
geschrieben von Volker Stoll

Guter Saisonstart – jedoch nicht optimal

Nach zwei Spieltagen der Ostliga Herren 50 stehen wir mit ausgeglichener Bilanz da. Das ist das Positive und das wollen wir erst mal betonen.

Spiel gegen Rudolstadt

Unser erstes Punktspiel führte uns auf die herrliche Tennisanlage in Rudolstadt. Wir konnten in Bestbesetzung mit Tom, Christian Orth, Volker, Christian Hugo, Jörg und Ronald antreten. Dort erwartete uns in etwa eine Thüringenauswahl mit immerhin einem Einheimischen an 6-ter Stelle. In den Einzeln spielten die Christians in Normalform und gewannen ihre Einzel sicher (Chr. Hugo) bzw. nach großem Kampf und 0:5 Rückstand im 2.Satz (Chr. Orth). Auch Tom spielte groß auf, musste sich jedoch nach gewonnenem ersten Satz und großem Kampf Holger Schmitt mit 6:10 im Champions-Tiebreak geschlagen geben. Ronald hatte einen starken Gegner, dessen Überlegenheit er nach zwei 3:6-Sätzen anerkennen musste. Jörg spielte gegen Matthias Wolf nicht entschlossen genug und musste nach gewonnenem ersten Satz noch eine Niederlage im Champions-Tiebreak hinnehmen. Volker hatte nicht gerade seinen besten Tag erwischt (da war nicht mehr viel Luft nach unten) und verlor gegen Torsten Wolf ebenfalls im Champions-Tiebreak.

Drei Niederlagen im Champions-Tiebreak zeugten nicht gerade von übermäßiger Gastfreundschaft, verschafften der Thüringen-Auswahl jedoch eine angenehme Ausgangslage vor den Doppeln. Gleichwohl bestand für uns kein Anlass, die Flinte vorzeitig ins Korn zu werfen und über die geeignete Doppelaufstellung waren wir uns dann rasch einig.

Es ergaben sich Doppelpaarungen, in denen wir wiederum genau auf unsere Einzelgegner trafen. Besonders Christian Orth und Tom spielten ein Doppel wie ein Uhrwerk und bezwangen das erste Rudolstädter Doppel in zwei Sätzen. Nachdem auch Jörg und Christian sowie Ronald und Volker jeweils in zwei Sätzen gewonnen hatten, war relativ überzeugend die Schmach aus den Einzeln getilgt und das schönste Ergebnis im Tennis: 5:4 nach 2:4 perfekt. Mit glücklicher Aufstellung und großen Siegeswillen hatten wir den ersten Sieg der neuen Saison eingefahren.

Spiel gegen LSC Leipzig

Mit dem Ziel, beim nächsten Spiel auf der Erfolgswelle weiterzutreiben, erwarteten wir am Sonntag auf heimischem Gelände den LSC. Da Christian Orth verhindert war, komplettierte Liebi unsere Mannschaft. Die Leipziger hatten ihr erstes Spiel klar verloren und so schätzten wir unsere Chancen eigentlich nicht schlecht ein. Doch Leipzig konnte bedingt durch den Rückzug der Mannschaft aus Aue aus der 40-iger Oberliga und des Ausfalls des eigentlich an diesem Tag geplanten Spiels gegen diese Truppe alles auffahren, was aus der 40-iger Mannschaft spielberechtigt war.

Damit sah es von vornherein gar nicht mehr so gut für uns aus. Nichtsdestotrotz gingen alle hochmotiviert in Ihre Einzel und Jörg konnte nach guter Leistung den ersten Punkt für Radebeul gegen Jens Baumann holen. Leider waren Liebi und Ronald an Stelle 5 und 6 gegen solide Gegner trotz ansprechender Leistung ohne reelle Chance und verloren in zwei Sätzen. Volker spielte zum wiederholten Mal gegen Klaus Habbel und konnte mit einem knappen Sieg den Ausgleich zum 2:2 erzielen. Nachdem Christian Hugo gegen Klaus Rasemann den ersten Satz 6:1 gewonnen hatte und Klaus daraufhin zurückzog, konnten wir sogar auf ein 4:2 nach den Einzeln hoffen, denn Tom spielte gegen Ingo Stadtler ein starkes Match und hielt dieses lange offen. Leider fehlte ihm diesmal in wichtigen Situationen etwas das Glück und auch der letzte Biss. Einige unglückliche Aktionen brachten ihn dann etwas von seiner Linie ab, sodass Ingo Stadler mit 6:4; 6:3 zum Zwischenstand 3:3 nach den Einzeln ausgleichen konnte.

Diesmal war unsere Doppelaufstellung vielleicht nicht ganz optimal. Jörg und Tom standen trotz sehr guter Gegenwehr gegen Uwe Schmidt und Ingo Stadtler auf verlorenem Posten uns verloren in zwei Sätzen. Die anderen beiden Doppel liefen jedoch etwas besser, denn Liebi und Christian im dritten Doppel hatten den ersten Satz gewonnen und führten im zweiten Satz. Ronald und Volker hatten den ersten Satz nach 4:2 Führung zwar noch 4:6 vergeigt, lagen jedoch im zweiten Satz ständig vorn.

Leider war uns dann kein gutes Ende beschieden, denn Liebi und Christian schafften es nicht, den Sack zuzubinden und mussten sich im Champions-Tiebreak geschlagen geben. Da nutzte auch der Sieg von Ronald und Volker im Champions-Tiebreak nichts mehr – und eine bittere 4:5-Niederlage stand fest.

In den ersten beiden Spielen haben wir erlebt, wie eng glücklicher Sieg und unglückliche Niederlage beieinander liegen. Alle haben ihr Bestes gegeben, wollen wir froh über unseren Doppelcoup von Rudolstadt sein. Leider hat es zum zweiten Sieg nicht gereicht. Jetzt bleibt erst mal ein freies Pfingstwochenende zur Regenerieren der lädierten Gliedmaßen. Danach hoffen wir, in den nächsten Spielen, ausschließlich gegen Berliner Mannschaften, noch die nötigen Punkte zum Klassenerhalt zu holen – vielleicht und hoffentlich schon beim nächsten Heimspiel gegen Wilmersdorf am 22.Mai. Über Unterstützung aller Vereinsmitglieder und anderer Zuschauer würden wir uns sehr freuen.

letzte Aktualisierung am 12.05.2016

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