1. Herren verlieren 3:6 in Blasewitz
geschrieben von Alexander Lelanz

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit fand der vierte Spieltag der Saison auf der Anlage des TC Blau-Weiß Blasewitz statt. Für uns überraschend und entgegen der Ankündigung vom letzten Wochenende traten die Gastgeber etwas unerwartet mit Christian Haupt an Position 2 an. Das vereinfachte die ohnehin schwere Aufgabe nicht besonders.

Das schnellste Spiel lieferte dieses Mal Tommy ab, der es zwar gegen Christian Haupt probierte, dann aber wegen doch wieder stärkeren Problemen mit seinem Knie nach 0:2 aufgeben musste.

Ich trat an Position vier gegen Mareno Heinecke an, den ich inzwischen sehr gut aus dem Wintertraining kenne und der in diesem Jahr erstmals mit uns nach Losinj ins Trainingslager gefahren ist. Das Spiel verlief für mich sehr wechselhaft. Guten Ballwechseln und stabilen Schlägen folgten teilweise umerzwungene Fehler, so dass der erste Satz nach gutem Beginn doch klar mit 2:6 verloren ging. Im zweiten Satz konnte ich dann immer besser mithalten und auch in längere Ballwechsel kommen. Am Ende war Mareno vielleicht nicht drei Leistungsklassen besser an diesem Tag, aber doch gut genug um mich auch in diesem Satz mit 6:4 zu schlagen. Auch wenn ich mit einigen von mir etwas unklug geführten Ballwechseln nicht ganz einverstanden war, so möchte ich doch positiv auf das Spiel zurückblicken, denn es bestätigte mich zumindest darin, auch mit solch guten Spielern mitspielen zu können.

An 6 spielte Enzo gegen J. Linnemann und schaffte es auch, seinen Gegner durch sein starkes und stabiles Spiel zu Fehlern zu bringen.

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Enzo: Focus auf den Ball gerichtet

Bis 6:3 und 5:2 lief es nach Plan und mit einigen sehr gut platzierten Schlägen und vielleicht auch mit etwas Glück drehte Linnemann diese Partie noch zum 7:5 und dem relativ klaren Sieg im Matchtiebreak. Enzo muss man für dieses Spiel erneut für seinen Einsatz und den unbedingten Willen zum Sieg gegen die Jugend Respekt zollen.

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Enzo: Vorhandschlag mit Absprung
 

Josef, der nach der Aufgabe von Tommy bereits früh ran musste, erwischte es auch nicht gut - er gab wegen seiner bereits länger dauernden und im Spiel deutlich stärker werdenden Hüftprobleme chancenlos gegen Franek auf.

Fanda erwischte gegen O.Koster einen ganz schwarzen ersten Satz, in dem er durch zahlreiche Fehler 0:6 unter die Räder kam. Er steigerte sich aber und drehte das Spiel im zweiten Satz zu seinen Gunsten. Im Matchtiebreak konnte er diese positive Tendenz in seinem Spiel beibehalten und nach langen Ballwechseln doch noch als Sieger vom Platz gehen.

Das letzte Spiel zwischen Sven und Kilian Ciocanel war ein kurioses und wenig zufriedenstellendes Spiel für beide Kontrahenten. Auf beiden Seiten haderte man mit Wind und der eigenen Unfähigkeit zum gewohnten und gewünschten Spiel zu finden. So wurde es ein Schauspiel in dem links und rechts die Schläger fielen und links und rechts unerzwungene Fehler zur Verzweiflung brachten. Auch in Worten fanden die beiden Herren einige nicht immer jugendfreie Umschreibungen für ihre Spielweise. Das 3:6 und 6:3 passte dann irgendwie ins Bild. Leider bekam Sven an diesem Tag auch im Tiebreak nicht mehr den Weg ins Spiel und verlor am Ende.

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Verwunderung von Mareno beim Spiel Sven-Kilian
 

1:5 nach den Einzeln, womit man rechnen, aber nicht zufrieden sein konnte.

Die Doppel brachten uns dann noch zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Einen, weil Franek und Haupt gegen Josef und Enzo zurückzogen, und einen, weil Tommy mit Fanda ein gutes Doppel gegen Ciocanel/Linnemann spielten.

Der dritte Punkt blieb Sven und mir durch ein 6:7 und 6:7 gegen Heinecke/Koster verwehrt. Das ausgeglichene Spiel, in dem es durchaus sehr sehenswerte Punkte gab, ging so leider knapp verloren.

Wir können mit dem 3:6 durchaus gut leben und hoffen nun auf etwas Erholung in dieser Woche vor den Bezirksmeisterschaften.

Am 30.5.2015 geht es dann zum Endspiel nach Leipzig, wo wir um jede mögliche Unterstützung bitten. Vielleicht kann ja jemand die Reise mit uns nach Leipzig antreten.

Auf die Familie Janik war wie immer Verlass und Simon und Papa Marc gaben am Spielfeldrand alles, um uns zu unterstützen. 

Dank zum Schluss an die Gastgeber für die freundschaftliche Atmosphäre und die Bewirtung! 

 


letzte Aktualisierung am 16.05.2015

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