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Sieg und Niederlage der 1. Herren am langen Wochenende
geschrieben von Marc-Oliver Janik

Die Hoffnung auf eine endlich einmal wieder erfolgreiche und personell entspannte Saison aufgrund eines breiten und qualitativ guten Kaders unserer 1.Herren hatte sich bereits nach dem ersten Spieltag zerschlagen. Aufgrund vieler Verletzungen stellt sich die Mannschaft Spieltag für Spieltag quasi mit dem letzten Aufgebot und etlichen Ersatzleuten von alleine auf und steckt leider wieder mitten im Abstiegskampf. Am letzten langen Wochenende konnte gegen Seidnitz ein wichtiger Sieg eingefahren werden, gegen die Zweite des Weißen Hirsch gab es aber leider eine ärgerliche, da vermeidbare 4:5 Niederlage.

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oben: Christian, Marc-Oliver, Henrik, Stefan, Robert, Stuart unten: Michel, Steffen, Alexander, Peter

Die leider seit Jahren immer wiederkehrende Verletzungsmisere hinterließ auch gegen Seidnitz ihre Spuren. Rö, Christoph und Henni fielen komplett aus und Peter "opfert" sich seit Saisonstart mit Knieschmerzen auf Position 1. Dammi steht aus beruflichen Gründen gar nicht zur Verfügung, Michel versucht verzweifelt seinen großen Trainingsrückstand aufzuholen und Spielpraxis zu bekommen. Die Vorzeichen am Herrentag standen wieder einmal schlecht. Immerhin konnten wir auf Stefan zählen. Dazu versuchten Peter, Martinek, Robert, Michel und Stuart die nötigen Punkte zu holen. Es begann verheißungsvoll, denn Robert und Stuart siegten klar in zwei Sätzen, während Michel leider unter seinen Möglichkeiten blieb und etwas überraschend verlor.

Überaus ärgerlich verlief die zweite Runde. Martinek musste die Anlage um 11.30 Uhr zu seinem Dienstantritt verlassen, doch Seidnitz kam unserer Bitte, das dritte Einzel in der 1. Runde zu spielen nicht nach. Martineks Gegner Jeffrey verlangsamte das Spiel zwischen den Ballwechseln zudem extrem, so dass es kam wie es (aus Seidnitzer Sicht) kommen sollte - Martinek musste nach gewonnenem ersten Satz aufgeben um seinen beruflichen Verpflichtungen nachzugehen.

Ein vermeintlich weiterer sicherer Punkt ging somit verloren. Peter war auf 1 wie erwartet chancenlos, doch Stefan ließ auf 2 überhaupt nichts anbrennen.

Zwischenstand nach den Einzeln war somit 3:3 - zwei Doppel mussten gewonnen werden. Christian Thielbahr ersetzte Martinek, Marc sprang für Peter ein, so dass wir durchaus starke Optionen hatten. Wir entschieden uns für die Paarungen Robert/Stefan, Michel/Marc und Christian/Stuart.

Michel und Marc fanden gegen glänzend aufgelegte Gegner zunächst gar nicht ins Spiel und kassierten im 1. Satz die Höchststrafe. Im Zweiten lief es etwas besser, doch am Ende stand ein 0:6 5:7.

Robert und Stefan starteten souverän mit 6:3, verloren dann aber etwas den Faden und mussten den zweiten Satz abgeben. Im CT konnten sie sich jedoch mit 10:7 behaupten und zum 4:4 ausgleichen.

Im letzten Doppel schienen Christian und Stuart den Sack locker zumachen zu können. 6:3 5:2, zwei Breaks vor, eigener Aufschlag, 40:30. Kein Pfifferling wurde noch auf Seidnitz gewettet. Ein Vorhandvolley aus mittlerer Position und ein Schmetterball wurden jedoch nicht verwertet und das Spiel ging verloren. Die nächsten 4 ebenso und die beiden Jungs befanden sich plötzlich ebenso im CT. Die Führung wechselte hin und her, doch nach 8:8 erkannte Jeffrey plötzlich seine Radebeuler Verwurzelung und brachte das Spiel mit zwei vermeidbaren Fehlern für uns nach Hause. Ein enorm wichtiges 5:4 stand auf unserer Habenseite.

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Stuart Kemp

Am darauf folgenden Samstag traten wir mit der vermutlich ältesten jemals für Radebeul aufgelaufenen 1. Herren auf dem Weißen Hirsch bei deren zweiter Vertretung an. Peter, Volker, Martinek, Robert, Michel und Marc - das ergab ein Durchschnittsalter von rund 43,5 Jahren. Volker fand zunächst gar nicht ins Spiel und verlor rasch 0:6. In der Folge konnte er bei stetig steigenden Temperaturen das Match jedoch ausgeglichen gestalten und machte bei 5:5 mit zwei Spielgewinnen den zweiten Satz zu. Im CT hatte er aber leider nichts mehr zuzusetzen und verlor 6:10.

Marc hatte auf Position sechs keine Probleme mit seinem jugendlichen Kontrahenten und siegte ungefährdet in zwei Sätzen.

Robert kam nach 2:4 zurück und siegte im ersten Satz mit 7:5. Ähnlicher Spielverlauf im Zweiten. 5:4 nach 2:4, eigener Aufschlag und Matchball. Dieser wurde von Gegner Karl Hörig jedoch großartig vereitelt und Robert kassierte nicht nur das Break sondern auch den Satzverlust mit 5:7. Im CT lag er selbstbewusst 4:2 vorne und hatte das Match eigentlich wieder im Griff. Plötzliche Passivität und Nervosität verursachten jedoch sechs Punktverluste in Folge, die er nicht mehr wettmachen konnte. Dieser Punktverlust sollte am Ende noch sehr weh tun.

In der zweiten Runde konnte Michel mit 6:2 6:2 endlich einmal Selbstvertrauen für die nächsten Spiele tanken.

Martinek hatte seinen Gegner ebenso mit zwei glatten Satzgewinnen im Griff wie Peter im Spitzeneinzel chancenlos war.

Es stand also wiederum 3:3. Die Hirsche "munitionierten" zum Doppel noch einmal mit zwei starken Vierzigern (Hellmund und Bauch) auf. Wir wollten mit den Paarungen Peter/Michel, Volker/Robert und Martinek/Marc dagegen halten. Es ging zunächst so auf, wie wir das erhofft hatten. Die Spitzenpaarung der Hirsche lief gegen unseren "geplanten Verlustpunkt" Peter/Michel ins Leere während Martinek und Marc die Youngster im dritten Doppel sicher dominierten. Es lief auf die Entscheidung im zweiten Doppel hinaus. Volker und Robert gingen zwar 3:1 in Führung, ließen aber dann zu viele Chancen ungenutzt und verloren 4:6. Im zweiten Satz liefen sie ständig einem Rückstand hinterher, blieben aber immer wieder dran. Leider konnten sie den Schwachpunkt der Gegner aber nicht öfter unter Druck setzen und ließen zu oft zu, dass der dominierende Nicola Bremer dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Das 4:6 im zweiten Satz besiegelte dann auch den 5:4 Erfolg für die Hirsche.

In den beiden abschließenden Begegnungen gegen USV TU 2 und Rotation muss nun mindestens ein klarer Sieg eingefahren werden um die Klasse zu halten. Um ganz sicher zu sein wären zwei Erfolge jedoch wünschenswert. Wir hoffen auf die schnelle Genesung von Rö und Henni. Das würde die Chancen deutlich verbessern.

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Robert Prescher

letzte Aktualisierung am 04.06.2019
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