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Sieg am letzten Spieltag - Dinos sichern den Klassenerhalt
geschrieben von Marc-Oliver Janik

Die Dinos haben sich am letzten Spieltag mit einem Sieg gegen den bislang ungeschlagenen Tabellenführer und bereits feststehenden Aufsteiger TSV Cossebaude auf den letzten Drücker den Klassenerhalt gesichert. Bei einer Niederlage wäre der Abstieg trotz zwei Siegen nahezu sicher festgestanden.

Der Tag war generalstabsmäßig geplant. Zum Saisonabschluss sollten möglichst alle Mannschaftsmitglieder dabei sein und zum Einsatz kommen. Die Abschlussfeier hätte jedoch sowohl bei Sieg als auch bei einer schmerzhaften Niederlage stattgefunden. Zu unserer Freude fanden sich im Laufe des Tages zahlreiche Unterstützer und Freunde der Dinos ein. Herzlichen Dank dafür!

Henni ließ es sich nicht nehmen auch bei diesem wichtigen Spiel die Spitzenposition einzunehmen, nachdem er bereits beim erfolgreichen Derbysieg gegen Planeta erste Dino-Luft im Doppel geschnuppert hatte. Marc spielte auf Position 2 trotz angebrochener Rippe um ein Aufrutschen der nachfolgenden Positionen zu verhindern. Die wieteren Einzelspieler waren Franky, Andre Werner, Dirk und Andre Haufe.

Los ging es mit den Andres und Marc. Andre Haufe haderte von Beginn an mit seinem Spiel und der Tatsache, dass sein sonst so treuer Fanclub nicht zugegen war. Als die wilde Horde dann endlich eintraf konnte er sich noch einmal aufbäumen, doch die Messen waren da fast schon gelesen. Letztlich stand eine relativ deutliche und so nicht erwartete 2-Satz-Niederlage auf dem Konto. Andre Werner spielte äußerst souverän den ersten Satz herunter, legte sich den Gegner fein zurecht und schloss eiskalt ab. Zu Beginn des Zweiten schwächelte er jedoch plötzlich. 0:3 stand auf der Stadionanzeige und es war Zeit für den zeitgleich auf dem Nebenplatz agierenden Oberdino Marc, ein paar strenge Blicke auf Platz 2 zu senden. Es half und Andre ging mit 6:1 und 6:3 vom Platz. Marcs Gegner vom schwarzen Meer, Ivan, fand leider recht zeitig heraus, dass sein Gegner nicht ganz beschwerdefrei war. Er versuchte ihn ständig zu bewegen, was ihm aber nicht gelang, da Marc sich einfach nicht bewegte. Aus dem Stand war Ivan mit seinem dann doch recht klugen Spiel aber nicht zu bezwingen, so dass es nach dem 6:7 3:6 nach der ersten Runde 2:1 für Cossebaude stand.

Unsere Schmankerl hatten wir uns jedoch für die zweite Runde aufgehoben. Allen voran Franky, der wie schon seit drei Jahren akuten Trainingsrückstand beklagte, seinen Platz unter der Woche bereits zur Verfügung stellen wollte und sich unter den feixenden Blicken seiner Mannschaftskollegen auch beim Stand von 6:0 5:0 noch beharrlich weigerte den Spielstand korrekt anzuzeigen, weil sich das alles ja noch drehen könnte und sich niemand zu sicher sein sollte. Zu seiner großen Überrachung machte er auch noch das letzte Spiel und gewann in für ihn sensationellen 50 Minuten das Match. Bruder Dirk wollte dem nicht zurück stehen und wird sich ärgern, dass er diese Form nicht bereits zu Saisonbeginn hatte. Ohne auch nur im Ansatz etwas anbrennen zu lassen bewegte er Ball und Gegner aus einer fein gestaffelten Defensivaufstellung und gewann sicher 6:1 6:1. Hennis Gegner Frank beklagte die zu hohen Grundlinien durch die er aufgrund seiner geringeren Körpergröße einen deutlichen Nachteil hätte und bestand darauf, beim Aufschlag deshalb bereits auf der Linie stehen zu dürfen. Eine bemerkenswerte Argumentation, die Henni aber nicht beeindrucken konnte. Wie Billy the Kid schoss er aus der Hüfte und aus allen Lagen. Frank war mit dem Hadern über den letzten Punkt meist noch nicht fertig, da schlug der nächste Ball zum Punktgewinn meist schon wieder ein. Nach knapp mehr als einer halben Stunde war die Deminstration der Stärke vorbei und wir führten 4:2.

Im Doppel sollten absprachegemäß unsere beiden Schinnerlings sowie Marc für Christian, Jörg und Georg weichen. Georgs Nervenkostüm gab einen dritten alles entscheidenden Doppeleinsatz aber nicht her, nachdem er ja bereits gegen TuR und Planeta mit Andre den wichtigen fünften Punkt geholt hatte. Er wollte sich lieber mit den taktischen Anweisungen ins Spiel bringen und nahm auf der Tribüne Platz. Marc forderte seine Rippe zum letzten Durchhalten auf und ging an Christians Seite ins Match. Vorne spielten Henni und Andre Werner auf Sieg, während im dritten Legendendoppel Jörg und Andre Haufe aufliefen. Kurz gesagt, alles lief für uns. Marc biss auf die Zähne und Christian zeigte selbige. In selten zuvor gezeigter Form lief nach wackeligem Start bei ihm alles zusammen. Aufschlag, Grundschläge, Volleys - alles passte. Mit 6:2 6:1 wurde der wichtige Punkt eingesackt und wir standen als Sieger fest. Das Legendendoppel hatte zumindest der Akkustik nach seinen Spaß. Wie eine Boygroup wurde unser Paar bejubelt und ging doch als Verlierer vom Platz. Egal, die Feier stand erst noch bevor. Andre und Henni mussten derweil tatenlos und erschreckt mit ansehen, wie sich Hand um Hand neben dem Platz mit eisgekühltem Bier und Radler füllte während sie im Doppel immer noch um den letzten Punkt kämpften. Selber schuld, wer zu spät kommt..... Man kennt das ja. Irgendwann wurde der Matchball doch verwandelt und die Feier konnte starten. Mark Schnöring kam rechtzeitig nach den Doppeln auch noch zur Feier. Leider waren einzig Erik und Julius an diesem Tag nicht bei uns. Gemeinsam mit unseren an diesem Tag zahlreichen Unterstützern und unseren Gegnern konnten wir unseren Klassenerhalt, deren Aufstieg und eine rundum gelungene Saison feiern.

Auf ein Neues in 2019!

letzte Aktualisierung am 20.08.2018
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